Mi

18

Aug

2010

Oloneo Beta - neue HDR-Software im Test

Die Benutzeroberfläche

Über Twitter bin ich heute über eine neue HDR-Software gestolpert!

Es handelt sich um eine französischen Softwarefirma, die es sich offensichtlich auf die Fahnen geschrieben hat, Photomatix vom Thron zu stürzen.

 

Na, das muss ich natürlich ausprobieren!

 

Bisher habe ich mit Photomatix gearbeitet. Soweit war ich halbwegs zufrieden damit. Allerdings fand ich es immer etwas umständlich, bis ich alle Einstellungen so hatte, wie ich es mir vorgestellt haben. Zudem lief es auf meinem Rechner relativ langsam.

 

Also schnell auf die Herstellerseite http://www.oloneo.com und die kostenlose Betaversion heruntergeladen. Die Datei ist 18 MB groß und war schnell geladen, die Installation ging dann genauso fix von der Hand. Die Testversion läuft übrigens bis zum 01.10.10, also noch massig Zeit diese zu testen.

 

Die Optik

 

3 Worte:

  • übersichtlich
  • schick
  • simpel

 

Das Bearbeiten

 

Ich habe das Programm gestartet und - es ist fast selbsterklärend! Zuerst hatte ich aus Versehen nur eine RAW-Datei geladen, welches rasant vonstatten ging! Da hab ich mir schon das erste mal die Augen gerieben. Man landet sofort in dem obigen Bearbeitungsmodus und kann auf der rechten Seite dann über Schieberegler seine Einstellungen vornehmen.

 

Als ich hier loslegte, bin ich fast vom Stuhl gefallen! Ein bissl hier geschoben, etwas dort und schon war das Bild so, wie es es haben wollte! Die Veränderungen werden sofort angezeigt und auf der linken Seite werden die einzelnen Bearbeitungsschrite abgespeichert. Nun ja, das Bild hatte ich in 30 Sekunden fertig, was ungefähr zehn Mal so schnell ist, wie ich für das gleiche Ergebnis in Photomatix benötigt hätte.

 

Es gibt mehrere Tonemapping-Module:

Diese haben alle unterschiedliche Auswirkungen auf die Bearbeitung. Mir hat der Local Tone Mapper und der Advanced Local Tone Mapper am besten gefallen. Aber dies ist sicherlich von Bild zu Bild und User zu User unterschiedlich.


Auch das Verarbeiten von drei RAW-Dateien war selbsterklärend und simpel.

Das Speichern

Ebenfalls selbsterklärend: Save as, Speicherort auswählen, Format auswählen und ab die Post!


Das Fazit:

Ich bin begeistert! Einfach, simpel, schnelle Ergebnisse! Wenn dieses Programm auf den Markt kommt, werde ich es mir sicherlich zulegen! Photomatix hat zumindest auf meinem Rechner ausgedient!

 

Und hier noch ein Vorher-Nachher-Vergleich für meine 30-Sekunden-Arbeit!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading